Ein kurzer historischer Überblick

Im Wintersemester 1997/1998 hat die Technische Fakultät mit finanzieller Unterstützung durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) das englischsprachige Masterprogramm Computational Engineering ins Leben gerufen. Im Wintersemester 1999/2000 kam der deutschsprachige Bachelorstudiengang hinzu, und das Masterprogramm wurde entsprechend auf das dort vermittelte Vorwissen angepasst. Die derzeit angebotenen Abschlüsse sind: Bachelor of Science nach sechs Semestern und Master of Science nach weiteren vier Semestern. Mit einem Gesamtumfang von zehn Semestern ist der Masterabschluss vergleichbar mit dem deutschen Diplom.

Das kombinierte Bachelor-Master-Programm besteht aus einer Reihe von Pflichtkursen in Informatik und Angewandter (oder technischer) Mathematik, einem technischen Anwendungsfach (TAF), das aus dem Fächerangebot der Technischen Fakultät (mit Ausnahme von Informatik) gewählt wird, und technischen Wahlmodulen.

In diesem Programm wird dem technischen Anwendungsfach zentrale Bedeutung beigemessen, wodurch es deutlich stärker gewichtet wird als es für traditionelle Nebenfächer üblich ist. Dadurch besteht die Möglichkeit, den Studenten elementares Wissen einer technischen Disziplin zu vermitteln, auf welches im Anschluss Methoden aus der Informatik angewendet werden können.